Die meisten Lernmaterialien sind flach. Ein Lehrbuch ist ein Stapel Seiten, ein Foliendeck ein Stapel Rechtecke, und ein Video ist ein Fenster, das man von außen betrachtet. Für vieles im Lernbereich funktioniert das gut, doch manche Dinge lassen sich weit leichter erinnern, wenn man sie durchschreiten kann. Genau das ist die Idee hinter iTutors immersiven Welten.
Was es ist
Eine immersive Welt verwandelt ein Thema in eine kleine, erkundbare 3D-Szene. Anstatt eine Liste von Fakten zu lesen, bewegt man sich durch einen Raum, in dem die wichtigsten Ideen um einen herum platziert sind, jede wartet darauf, entdeckt zu werden. Die Welt passt sich dem Fach an: Ein Thema über antike Geschichte tendiert zu Ruinen und Monumenten, während ein natur- oder weltraumwissenschaftliches Thema eine passende Umgebung erhält. Ein freundlicher Begleiter bewegt sich mit einem mit, sodass man nie die Orientierung verliert.
Warum das Durchschreiten von Informationen hilft
Das ist nicht nur Spielerei. Der Gedächtnispalast, auch Methode der Orte genannt, ist eine der ältesten und am besten erforschten Gedächtnistechniken überhaupt. Wettkampfgedächtniskünstler nutzen sie, um Tausende von Elementen der Reihe nach abzurufen. Sie funktioniert, weil das menschliche Gedächtnis besonders gut für Orte und Wege geeignet ist. Wenn man eine Idee an einem Ort verankert, zu dem man gedanklich zurückkehren kann, gibt man dem Gehirn einen zweiten Zugriffspunkt: nicht nur was etwas ist, sondern wo es ist. Immersive Welten bringen diese Technik zu Materialien, die man nicht selbst aufbauen muss.
Es gibt noch einen zweiten Effekt. Durch eine Szene zu laufen ist schlicht ansprechender als zu scrollen, und Aufmerksamkeit ist die knappe Ressource beim Lernen. Ein paar Minuten, die man damit verbringt, ein Thema zu erkunden, das man sonst überflogen hätte, sind ein paar Minuten, die man tatsächlich in Erinnerung behält.
So nutzt man es
- Ein Fach öffnen und das Material oder Thema hinzufügen, das man erkunden möchte.
- Eine immersive Welt über den Planer generieren. iTutor baut die Szene auf und platziert die wichtigsten Konzepte.
- Hindurchlaufen. Nachvollziehen, wie die Ideen angeordnet sind und wie sie zusammenhängen, dann zurückkehren und sich selbst testen.
Am besten funktioniert es als erster Durchgang bei einem neuen Thema, wenn man eine mentale Karte aufbauen möchte, bevor man in die Details eintaucht, sowie als Gedächtnisstütze vor einer Prüfung, wenn man einen lebhaften Anker für Ideen braucht, die einem immer wieder entgleiten.
Wann es am meisten nützt
Immersive Welten eignen sich besonders für alles mit Struktur oder Abfolge: historische Zeitleisten, die Bestandteile eines Systems, die Phasen eines Prozesses oder eine Reihe verwandter Begriffe, die man auseinanderhalten muss. Sie ergänzen das übrige iTutor-Angebot auf natürliche Weise. Eine Welt erkunden, um die Grundstruktur eines Themas zu erfassen, und dann Karteikarten oder ein Quiz aus demselben Material generieren, um es zu festigen.
Dies ist eine neue und sich weiterentwickelnde Funktion, und wir arbeiten kontinuierlich an Qualität und Bandbreite. Einfach an einem Thema ausprobieren, das man in dieser Woche studiert, und schauen, was hängen bleibt. Anleitungen für alle iTutor-Funktionen gibt es in der Bibliothek Wie man es nutzt, und mit einem kostenlosen Konto kann man sofort loslegen.