Reels ist ein vertikaler Feed aus zehn winzigen Video-Lektionen, die jeden Tag neu aus deinem eigenen Lernmaterial geschrieben und vertont werden. Du scrollst ihn wie jede andere Reels-App: Vollbild, Ton an, eine Idee pro Reel. Der Unterschied ist, dass dir jede Sekunde davon tatsächlich deinen Kursstoff beibringt.
Studierende scrollen ohnehin schon. Wir haben nicht dagegen angekämpft, wir haben das Scrollen wertvoll gemacht. Öffne ein Fach, tippe auf Reels, und zehn kurze Lektionen werden aus allem generiert, was du dort hochgeladen hast: das Kapitel, die Folien, die alte Klausur. Morgen gibt es zehn neue.
Jeder Reel läuft wie ein kleines Video
Ein Reel ist keine Karte mit Text darauf. Es ist eine Zeitleiste aus Szenen mit echten Schnitten, genau wie bei einer Story: Ein riesiger Aufhänger knallt herein, ein paar gesprochene Kernpunkte landen mit ihren Icons, ein Diagramm zeichnet sich selbst, und eine Pointe stempelt das Ende ab. Eine Fortschrittsleiste im Story-Stil läuft oben mit, und eine Stimme erzählt jede Szene, während die Wörter im Bild hervorgehoben werden.
Der Feed: Story-Leiste oben, ein Themen-Sticker, Szenen, die wie Video geschnitten sind, und eine Stimme, die jede von ihnen trägt.
Er unterrichtet. Er verhört nicht.
Neun von zehn Reels in einem Set sind reine Wissensvermittlung: ein Konzept in drei Kernpunkten, ein Mythos gegen einen Fakt, ein Prozess in Schritten, eine Zahl, die sich selbst hochzählt. Etwa ein Reel pro Set ist eine kurze Abfrage: zwei bis vier riesige Antwortkarten, eine antippen, dafür Applaus oder eine freundliche Korrektur in einer Zeile bekommen und eine kleine Serie am Laufen halten. Die Abfrage kommt immer spät im Set, nach der Wissensvermittlung, die sie vorbereitet hat.
Die Anatomie: Aufhänger, Kernpunkte, ein sich selbst zeichnendes Diagramm, eine Pointe. Quizfragen sind die Würze, nicht das Hauptgericht.
Kein Reel sieht aus wie der andere
Unter dem Feed steckt ein Designsystem, keine Vorlage. Jeder Reel zieht seinen Look aus einer Matrix visueller Welten: eine Neon-Nacht, ein liniertes Notizbuch mit Markerschrift, ein grünes Phosphor-Terminal, Warnband, ein Bonbon-Verlauf, und mit wachsender Bibliothek kommen mehr dazu. Auch die Layouts wechseln: Icon-Listen, Karaoke-Szenen mit einem Kernpunkt nach dem anderen, Poster-Szenen mit einem riesigen Geister-Icon hinter den Worten. Zwei Reels in einem Set teilen sich nie dieselbe Silhouette, deshalb wirkt der Feed so lebendig wie ein echter Feed.
Fertig, bevor du zuschaust
Wenn du Reels an diesem Tag zum ersten Mal öffnest, wird das ganze Set aus deinem Material geschrieben, und jede gesprochene Zeile wird aufgenommen, bevor der erste Reel läuft. Nichts puffert mitten im Scrollen: Szenen wechseln genau dann, wenn die Stimme fertig ist, und der Ton des nächsten Reels wird schon geladen, während der aktuelle noch spricht. Das erste Öffnen dauert etwa eine Minute Vorbereitung, den Rest des Tages geht es sofort.
Schreiben, vertonen, speichern, dann abspielen: das ganze Set existiert, bevor die erste Szene beginnt.
Speichern, teilen
Doppeltipp auf einen beliebigen Reel, und er wird für immer in der Bibliothek dieses Fachs gespeichert, bereit, ihn vor einer Prüfung noch einmal anzuschauen. Ein gespeicherter Reel kann außerdem einen öffentlichen Link erzeugen: Freunde und Kommilitonen können ihn im Browser ohne Konto ansehen, genau so, wie du ihn gesehen hast, und bei Gefallen eigene Reels aus ihren eigenen Notizen erstellen.
Immer auf Basis deines Materials. Reels werden ausschließlich aus dem geschrieben, was du im Fach hochgeladen hast. Kein Material, keine Reels: Der Feed unterrichtet deinen Kurs, nicht die Version des Internets davon.
Reel-Sets nach Plan
Ein Set sind zehn Reels. Jeder Plan bekommt jeden Monat frische Sets, auch der kostenlose.
| Plan | Reel-Sets / Monat |
|---|---|
| Kostenlos | 2 |
| Basic | 5 |
| Premium | 15 |
| Pro | 30 |
So geht's los
Öffne ein Fach mit Material darin, wähle Reels aus den Fach-Werkzeugen, und tippe auf Start. Zehn frische Lektionen, Ton an, Daumen bereit.